Girokonten im Vergleich

Bei der Suche nach einem passenden Girokonto ist es durch die die Vielzahl an diversen Anbietern immer schwieriger geworden, das passende Konto für den individuellen Nutzer zu finden. Ein wenig Klarheit, sowie eine Übersicht der diversen Angebote im Bereich Girokonto, soll hierbei dieser Blogartikel verschaffen.

In heutiger Zeit ist es vielen Anbietern möglich, ein Girokonto anzubieten, welches für den Kunden vollkommen kostenlos nutzbar ist. Dies ist durch die zunehmende Präsenz der Banken im Internet und die damit verbundenen Personalkosten-Einsparungen möglich geworden.

Direktbanken haben natürlich einen großen Kostenvorteil gegenüber den etablierten Banken, da diese keine Filialen betreiben und somit auch am Personal sparen können. Die daraus resultierenden Kosteneinsparungen werden oft an die Kunden, in Form von attraktiven Konditionen auf Girokonten, weiter gegeben.

Hier ein Vergleich der relevantesten Mitbewerber im Direktbanken-Sektor:

  1. DKB: Das Girokonto der DKB Bank (DKB Cash) weist derzeit einen Zins in Höhe von 0,70 Prozent auf, was derzeit ein sehr guter Wert ist. Zudem ist der Dispozins bei dieser Bank mit 6,90% vergleichsweise gering. Zum Konto erhält der Kunde eine kostenlose VISA-Card.
  2. Consorsbank: Die Consorsbank bietet ihren Kunden 0,50% Habenzins. Der Dispozins beträgt 8,03 Prozentpunkte. Zu den guten Konditionen erhält der Kunde eine kostenlose Visa-Karte.
  3. Norisbank: Auf ihr Girokonto zahlt die Norisbank 0,40 Prozent Zinsen, fordert im Gegenzug dazu jedoch 10,85 Prozent Dispozinsen. Zum kostenlosen Girokonto der Norisbank erhält der Kunde die Mastercard ebenfalls gebührenfrei dazu.
  4. ING Diba: Bei ING Diba glänzt das Girokonto mit geringen Dispozinsen in Höhe von 7,76 Prozent. Zwar erhalten Kunden keinen Habenzins auf ihr Vermögen, dafür können sie aber von einem 100 Euro Startguthaben und einer kostenlosen VISA-Card profitieren.
  5. Comdirect: Bei der Comdirect erhalten die Kunden jährlich bis zu 0,05% auf ihr Girokonto-Vermögen. Der Dispozins beträgt 8,95%, was verglichen mit den Mitbewerbern einem durchschnittlichen Wert entspricht. Zum kostenlosen Girokonto erhält der Kunde zudem die Visa-Karte kostenfrei dazu.
  6. 1822 direkt: Die Bank verlangt bei einer Überziehung lediglich 7,43%, was im Vergleich äußerst wenig ist. Die Kosten für die Kontenführung sind wie bei den meisten anderen Wettbewerbern kostenlos, vorausgesetzt der Kunde erhält monatlich mindestens eine Gutschrift. Ansonsten müsste er Kosten von monatlichen 3,90€ pro Monat begleichen.
Girokonto Vergleich vor durchführen


Doch auch die etablierten Banken können mit ähnlich guten Konditionen, sowie der Möglichkeit Kunden direkt zu beraten, punkten und empfehlen sich für Vergleiche das Girokonto.

Hier finden Sie eine grobe Übersicht der Top Girokonten aller Präsenzbanken:

  1. Targobank: Diese Bank bietet ein Online-Konto mit 7,79 Prozent Dispozinsen bei Überziehung des Girokontos. Zinsen auf das Vermögen gibt es bei diesem Konto nicht. Die dazugehörige VISA-Card ist für den Kunden kostenfrei.
  2. Sparkasse: Auch bei der Sparkasse ist das Girokonto grundsätzlich kostenlos. Um den eigentlichen Kosten von 8,99€ monatlich zu entkommen, ist es von Nöten das Guthaben stets über 1000€ zu halten.
  3. Postbank: Die Postbank bietet ihr Girokonto zu folgenden Konditionen an: Auf das Vermögen des Kunden gibt es keine Habenzinsen und der Dispozins liegt bei satten 10,95%. Die VISA-Card kostet bei dieser Bank 22 Euro im Jahr. Auch wenn diese Werte im Vergleich eher schwach ausfallen, könnte die Postbank durch Ihr Tagesgeldkonto zu einem Zinssatz von sagenhaften 1,5%, bei vielen Kunden Zuspruch erlangen.
  4. Sparkasse: Auch bei der Sparkasse ist das Girokonto grundsätzlich kostenlos. Um den eigentlichen Kosten von 8,99€ monatlich zu entkommen, ist es von Nöten das Guthaben stets über 1000€ zu halten.

Ich hoffe der Vergleich konnte Ihnen einen groben Überblick über die derzeitigen Angebote der Girokonten verschaffen. Ob Sie sich allerdings für die günstigen Konditionen der Direktbanken oder für den Beratungsvorteil der Präsenzbanken entscheiden, bleibt Ihnen überlassen.